Was ist Osteopathie



Der Begriff Osteopathie besteht aus den griechischen Wörtern osteon ("Knochen") und pathos ("Leiden"). Durch die Behandlung der Knochen soll somit das Leiden des Körpers beseitigt werden.
Dies stellt aber nur einen Teilbereich der Osteopathie dar.
Osteopathen behandeln den gesamten Körper, das heißt natürlich auch alle Gewebe des Körpers, nicht nur die Knochen, sondern auch Muskeln, Faszien (Bindegewebe), Organe, Blut- und Lymphgefäße, Rückenmarks- und Hirnhaut, die Hirnflüssigkeit, usw.
Zur Diagnose und Behandlung bedienen sie sich dabei ausschließlich ihrer Hände – ein klassisches "Handwerk" sozusagen.
Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch (Krankengeschichte), in dem der Osteopath auch einige ungewöhnliche Fragen etwa über die Geburt oder Unfälle im Laufe des Lebens stellt, folgt eine Untersuchung des gesamten Körpers. Dabei wird nach Bewegungseinschränkungen in allen Geweben des Körpers, die die Gesundheit des Patienten beeinträchtigen, gesucht.
In der darauf folgenden Behandlung setzt der Osteopath verschiedenste Techniken ein, um diese Bewegungseinschränkungen zu lösen und somit die Gesundheit und Selbstheilungskräfte im Körper des Patienten zu stärken. Diese Techniken können in ihrer Intensität von tiefen Gewebetechniken bis hin zu feinsten Techniken (z.B. am Schädel) variieren. Dadurch ist Osteopathie für alle Altersklassen geeignet – vom Baby bis zum älteren Menschen.



"Gesundheit zu finden, sollte die Aufgabe des Arztes sein.
Krankheiten finden kann jeder."


(A.T. Still)



Weiterführende Links:

Die Österreichische Gesellschaft für Osteopathie
Wiener Schule für Osteopathie